
Am schwersten verkauft sich etwas, das man nicht sehen kann. Eine Visualisierung löst genau dieses Problem: Der Kunde sieht den Innenraum, das Möbelstück oder das Gebäude, bevor irgendjemand die erste Platte kauft.
Wann ein Foto nicht reicht
- Das Objekt existiert noch nicht: eine Einbauküche, ein Haus auf dem Grundstück, ein Messestand.
- Das Objekt existiert, steht aber beim vorherigen Kunden und lässt sich nicht erneut fotografieren.
- Dasselbe Produkt soll in mehreren Material- oder Farbvarianten gezeigt werden. Bei der Fotografie bedeutet das so viele Aufnahmen wie Varianten; beim 3D-Modell ein Modell und einige Renderings.
- Ein Schnitt oder das Innere soll gezeigt werden.
Womit es beginnt
Mit den Maßen. Ein auf Papier gezeichneter Grundriss genügt, solange Zahlen dabei sind: Wandlängen, Raumhöhe, Lage von Fenstern und Türen. Daraus entsteht ein Modell, das der Wirklichkeit entspricht und nicht nur hübsch aussieht.
Der zweite Teil sind die Materialien. Ein Foto des Furniers, der Name des Lacks, die Bezeichnung der Fliese. Je konkreter, desto weniger Korrekturen am Ende.
Wie es weitergeht
- Baukörper und Maße. In dieser Phase ist alles grau, und es geht nur darum, dass die Proportionen stimmen. Das ist der beste Zeitpunkt für Änderungen.
- Materialien und Licht. Hier beginnt der Innenraum wie ein Innenraum auszusehen.
- Perspektiven. Meist drei: eine weite, eine mit Detail und eine auf Augenhöhe einer Person, die in der Tür steht.
- Rendering und Korrekturen. Materialkorrekturen sind günstig, Geometriekorrekturen nicht, deshalb lohnt es sich, die erste Phase genau anzusehen.
Wie lange es dauert
Ein einzelner Innenraum mit vorhandenen Maßen und ausgewählten Materialien dauert meist einige Arbeitstage. Die meiste Zeit kostet nicht das Modellieren, sondern das Warten auf Entscheidungen: welche Arbeitsplatte, welche Fliese, ob das Fenster so sein soll wie auf der Zeichnung.
Was ein Rendering nicht ersetzt
Eine Visualisierung zeigt die Absicht, nicht den tatsächlichen Zustand. Die Farbe auf dem Bildschirm hängt vom Monitor ab, der Farbton des Holzes von der Materialcharge. Deshalb schlagen wir bei Verkaufsvisualisierungen immer einen Satz im Angebot vor: dass das Rendering zur Veranschaulichung dient und die Materialmuster verbindlich sind. Dieser Satz rettet später das Gespräch bei der Abnahme.
Was Sie am Ende erhalten
Renderdateien in einer Auflösung für Druck und Internet und auf Wunsch auch das Modell selbst. Das Modell gehört Ihnen. Wenn Sie in einem Jahr den Dienstleister wechseln, fangen Sie nicht bei null an.
Visualisierungen von Innenräumen, Gebäuden und Produkten
So gehen wir vor